Neue Disziplin für Unsportliche entdeckt

eingesprungene anwohner,okerstraßenfest,neuköllnNoch gut 15 Monate bis zur Eiskunstlauf-WM in Nizza. Reichlich Zeit also, den eingesprungenen Rittberger bis zur Perfektion zu trainieren.

Eine neue Disziplin, die keine sportlichen Höchstleistungen verlangt und ohne großes Üben möglich ist, konnte man heute an diesem Stand des Okerstraßenfests  in Neukölln kennen lernen: den eingesprungenen Anwohner. Mehr als die okerstraßenfest,neuköllnInformation, dass sie nur einge- sprungen seien, ließen sich die diskreten Statisten der Bürgerbeteiligung unter den bunten Luftballonen leider nicht entlocken.

Für alle, die auch schon immer gerne mal einen Okerstraßenbewohner geben wollten, stehen – wie man sieht – noch einige  Marktstände und Tische und Bänke zur Verfügung. Schnell sollten spontan Interessierte allerdings sein, denn das Okerstraßenfest geht nur noch bis 19 Uhr.

_ensa_

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4 Antworten

  1. Liebes Facettenteam,

    ist es so unvorstellbar, dass auch mal jemand, der für eine Standbetreuung vorgesehen war, aus verschiedenen Gründen ausfällt? Ich war jedenfalls sehr froh, dass sich eine Freundin, die eigentlich nur als Besucherin auf dem Fest war, bereiterklärt hat, den ganzen Tag mit Kindern aus der Okerstraße den Kuchenstand zu betreuen. Den haben auch keine „Statisten“ gebacken, sondern waschechte OkerstraßnerInnen, denen auch hier nochmals gedankt sei. Genauso wie den Bewohnern, die sich über die Stunden als DJ betätigt haben, uns in ihre Wohnung gelassen haben, um Scheinwerfer zu installieren oder auch der Eckkneipe (eh. Cafe Funny), die uns etwas Strom zur Verfügung gestellt hat und den Gästen die Benutzung der Toiletten gestattete. Schade, dass dies in diesem Beitrag nicht erwähnt wird, aber anerkennenden Worte vieler Bewohner beim und nach dem Fest sind auch mehr als genug.

    Mit besten Grüßen
    Okerstrassenfest

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    • Nö, dass mal jemand ausfällt, ist weder unvorstellbar noch schlimm. Es wirkt eben nur etwas merkwürdig, wenn der einzige Anwohner-Stand bei einem Straßenfest, das als Nachbarschaftsfest propagiert wird, dann nicht mal von Anwohnern bespielt wird. Okay, Integra hatte als direkter Okerstraßenanlieger auch noch einen Stand, aber ansonsten herrschte doch eher die große Beliebigkeit.

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      • Also „inhaltlich“ (Kuchen, Süßigkeiten, Quiches) wurde er ja von den Bewohnern bespielt. Ich persönlich war begeistert, dass so viele Bewohner bereit waren, in verschiedenen Formen mitzuwirken – eben auch gestalterisch als DJ. Und auch wenn die Verkäufer des Kuchenstandes „nur“ eingesprungen sind, so haben Sie doch 5h ehrenamtlich hinter dem Tisch gestanden und so zum Gelingen beigetragen. Ich bin dafür sehr dankbar und würde da auf keinen Fall von diskreten Statisten sprechen. Den kleinen Mädels hat es jedenfalls viel Spaß gemacht.

        Bei den anderen Ständen kann ich auch keine Beliebigkeit erkennen – es waren durchweg Vereine und Einrichtungen aus dem Kiez vertreten.

        Natürlich bin ich trotzdem für Mithilfe und Anregungen dankbar, hierzu bitte einfach eine kurze Mail an okerstrassenfest@gmail.com

        Viele Grüße

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  2. Kann mich gar nicht daran erinnern, das mich jemand gefragt hat. Weitergehende Fragen wie „Warum stehen sie dann hier?“ sind mir auch nicht erinnerlich. Sind Sie Anwohner? Möchten Sie nächstes Jahr meinen Platz einnehmen? Die Musiker wohnen meines Wissens nach auch nicht in der Okerstrasse. Ist das nicht skandalös?

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