Auf zu neuen Ufern

stadtumbau west,neukölln südring,presserundgang sonnenbrückeWas vor gut einem Jahr bei einem Presserund- gang auf Schautafeln groß angekündigt wurde, nimmt nun immer konkretere For- men an: Die Sonnenbrü- cke bekommt an der Ecke Sonnenallee/Ziegrastraße eine große, schicke Frei- treppe und es entsteht ein direkter und öffentlicher Zugang zum Neuköllner Schiffahrtskanal.

Die mit knapp 900.000 Eu- ro veranschlagte Aufwer- tungsmaßnahme gehört zum Projekt „Neukölln ans Wasser“, das aus Mitteln des Programms Stadtumbau West finanziert wird. Sie soll den Stellenwert der Tatsache, dass Neukölln mit reichlich Wasser aufwarten kann, mehr ins Bewusstsein der Öf- neukölln südring, freitreppe sonnenbrücke, neukölln ans wasser, stadtumbau westfentlichkeit rücken, zum Aufenthalt an den Kanälen animieren und diesen verschönern.

An der Sonnenbrücke sah die Realität bisher eher trostlos aus: Wer quasi auf Augenhöhe mit dem Neu- köllner Schiffahrtskanal sein wollte, musste sich mit dem am Ufer gelege- nen Biergarten des Estrel Hotels begnügen.  Der machte jedoch keinen sonderlich einladenden Eindruck, son- dern erweckte vor allem den, Hotelgästen vorbehalten zu sein. Rastende Spazier- gänger oder wasseraffine Neuköllner dürften die Ausnahme unter den Gästen ge- neukölln südring, freitreppe sonnenbrücke, stadtumbau west, estrel hotel, neuköllnwesen sein. Mit dem Bau der neuen Freitreppe, die eine Biergarten-Umgestal- tung hinter sich herzieht, soll sich auch das ändern. Darüber hinaus bietet die Treppe mit ihrem platzför- migen Zugang zum Ufer, mit Wasserspielen, Bäu- men und Beleuchtungs- elementen eine attraktive Gelegenheit zum Verwei- len ohne Verzehrzwang. Der Abschluss der Bauarbeiten und die Einweihung sind für neukölln südring, stadtumbau west, freitreppe sonnenbrücke, biergarten estrel hotel, neuköllnAnfang September vorgesehen.

Wie nicht anders zu erwarten, plustern sich auch angesichts dieser Aufhübschung Neu- köllns bereits wieder etliche Gentrifizierungs Veränderungsphobiker auf: Einziger Profiteur, unken sie, sei doch dank des Bewirtungs-Monopols der Biergarten des Estrel Hotels. Was bei dieser Kritik allerdings programma- tisch verschwiegen wird, ist, dass der Beher- bergungsbetrieb auf der Grundlage einer Public-Private-Partnership für die Pflege und Instand- haltung der gesamten öffentlichen Fläche aufkommen wird.

_ensa_

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2 Antworten

  1. Erst einmal vielen Dank für den Artikel, nicht zuletzt wegen der Anreicherung mit Links, die zu ebenfalls interessanten Seiten führen. Die am Schluss erwähnten Ewigmauler sollten sich mal vergegenwärtigen, was Neukölln Herrn Streletzki zu verdanken hat und dem gegenüberstellen, was sie selbst Sinnvolles für die Qualität ihres Quartiers getan haben.

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    • Büdde 🙂

      Oh, die meisten von denen würden bestimmt einige Sekunden (3? 5? 8?) brauchen, um das alles aufzuzählen 😉 Die nachfolgende Frage zu diskutieren, ob das, was sie für sinnvoll halten auch allgemeingültig sinnvoll ist, würde bestimmt länger dauern.

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