Ein Sonn(en)tag ideal zum Vertrödeln

“Wie geil ist das denn?!” So wird heute beim Nowkoelln Flowmarkt  nicht nur das Aufstö- bern besonders be- gehrter Schnäpp- chen kommentiert, sondern immer wie- der auch das Wetter. Unter strahlender Herbstsonne drän- gen sich die Menschen durch die beiden Standreihen am Maybachufer, auf dem Landwehrkanal ziehen Ruderer und Ausflugsdampfer vor- bei. “Im Sommer haben wir hier schon in dicken Klamotten gesessen und uns mit Tee und Glühwein warm gehalten”, erzählt eine Frau, die im Reuter- kiez wohnt und sich mit einer Nach- barin einen Trödelstand teilt. “Heute wäre ‘ne Caipi das Richtige”, findet sie und legt ihre Strickjacke über die Lehne des Campingstuhls. Solange die Sonne in den Stand scheint, reicht ein T-Shirt.

Wer Wintersachen zum Kauf anbietet, muss sich trotzdem nicht über mangelndes In- teresse  beklagen. Die sind  ebenso gefragt wie kalte  Getränke, frische  Paella, alte

 Schallplatten und Bücher, Geschirr und Gläser,  Spielzeug und Plätze an der Sonne.

Kreativität bei der Parkplatzfindung …

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… wird auch für Radfahrer in Neukölln immer wichtiger. Nicht nur an den bekannten neuralgischen Punkten hat sich das Problem weiter verschärft. Auch in den Kiezen wäre die Installation zusätzlicher Fahrradbügel erwünscht, um die angespannte Situation an Geländern, Laternenpfählen und Verkehrsschildern zu entspannen.

Kreuzköllns Bio-Dreieck

Was in anderen Berliner Bezirken und Neuköllner Straßen die quietschbunten Bubble Tea-Shops, sind auf dem Kottbusser Damm zwischen Bürknerstraße und Maybach- ufer die  Biomärkte. Lange gab es dort nur das VITALIA Reformhaus. Vor knapp fünf Jahren wurde schräg gegenüber, auf der zu Kreuzberg  gehörenden Straßenseite, die

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Edeka-Filiale zum NATÜRLICH BIO-Supermarkt umgerüstet. Doch damit nicht genug: Um die Konkurrenzsituation weiter zu verschärfen, hat sich die BIO COMPANY eine nur wenige Schritte entfernte, kürzlich von Aldi verlassene Gewerbe-Immobilie gesichert und eröffnet dort am 18. Oktober eine weitere Verkaufsstelle für Bio- Produkte in Neukölln.

Musikalische Wanderer mit großem Gepäck

Wenn sich dienstags oder freitags an der Ecke Hobrechtstraße/Maybachufer eine Menschentraube gebildet hat, muss das nicht zwangsläufig bedeuten, dass es auf dem  größten Neuköllner  Wochenmarkt  proppenvoll und das  Vorwärtskommen  dort nur  noch  mit  Geschiebe und Gedrängel möglich ist. Es könnte auch sein, dass  die

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Rathaus Ramblers wieder ihre Instrumente ausgepackt haben, um mit ihrem New Orleans Jazz etwas Mississippi-Feeling an den Landwehrkanal zu bringen. Das Trio wandert nämlich – anders als der Name vermuten lässt – nicht nur von Rathaus zu Rathaus. Aber ihre musikalische Geschichte begann in einem. “Unser erster Auftritt war im Roten Rathaus”, erklärt Jonathan Robinson, Kontrabassist und Sänger der Friedrichshainer Band. Seitdem seien sie schon weit gekommen und schon oft angekommen, auch am Maybachufer.

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Zoff um Neuköllner Stoff vor dem Berliner Verwaltungsgericht

neuköllner stoff-markt, maybachufer neuköllnneuköllner stoff-markt, maybachufer neuköllnDen Bewohnern des Maybachufers wird’s recht sein, dass er ziemlich geschrumpft ist: der “Neuköllner Stoff”-Markt. Reichten die Stände bei der Premiere im Oktober 2010 noch von der Kottbusser Brücke bis zur Hobrecht- straße, so ist es jetzt schon auf halber Strecke vorbei mit dem samstäglichen Markttreiben am Landwehr- kanal. Das hat aber nichts mit per se gesunkenem neuköllner stoff-markt, maybachufer neukölln, anwohner-protestInteresse potenzieller Händler oder den Anwoh- nerprotesten zu tun, die nun am kommenden Freitag vor dem Verwaltungsgericht Berlin be- handelt werden, sondern ist nach Einschätzung der Marktverwaltung Perske jahreszeitlich be- dingt: “Wie auf jedem Markt üblich sind Januar und Februar die für Händler schwierigste Ver- kaufszeit. Fast alle Berliner Wochenmärkte sind in diesen Monaten besonders schwach frequentiert gewesen, da macht auch der Neuköllner Stoff-Markt keine Ausnahme. Seit zwei Wochen vermerken wir wieder ein deutlich verstärktes Interesse der Händler. Somit reiht sich der Markt in den normalen Jahres-Zyklus ein.”  Auch die  Umsätze würden dank verbesserter  Wetterverhältnisse

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von den Händler, die die Kunden mit einer breiten Angebotspalette von Kurzwaren, Stoffen, modischen Accessoires und Blumen bis hin zu Obstschalen aus Schall- platten erfreuen, wieder als zufriedenstellend bezeichnet werden.

Dass es beim Neuköllner Stoff-Markt derzeit ohne das beim Türkenmarkt übliche Drängeln zugeht, wissen die Besucher dabei durchaus zu schätzen. Ob das Maybachufer samstags wieder zum Tummelplatz wird, hängt einerseits vom Wetter ab, andererseits aber auch vom Ausgang des Rechtsstreits und dem, was bereits jetzt daraus resultiert. “Wegen der juristisch unklaren Situation”, so Frank Zindel von der Marktverwaltung Perske, “haben wir alle Marketingmaßnahmen zeitweilig ein- gestellt.” Die würden erst nach der Klärung des rechtlichen Rahmenbedingungen wieder anlaufen. So sie dann noch nötig sind.

=ensa=

mein markt-broschüre der marktverwaltung perske, ausgabe frühjahr 2012, neuköllner stoffUpdate (31.3.2012): “Neuköllner Stoff geht weiter – Positives Urtel bei Gerichtsver- handlung” titelt die Marktverwaltung Perske in der jüngst erschienenen Frühjahrs-Ausgabe ihrer Promo-Broschüre “Mein Markt”.

Wildwechsel

Wenn es auf der Neuköllner Seite des Landwehrkanals am Maybachufer neben einem raschelt, müssen es nicht unbedingt Menschenfüße oder Hunde sein,  die das

bunte Laub aufwirbeln. Häufig ist der Grund dafür auch kleiner, gehört der Gattung der Nagetiere an und heißt  Ratte.

Welches mehr oder weniger beliebte Getier sich ebenfalls gerne in der Hauptstadt rumtreibt, zeigt derzeit die Sonderausstellung “Biopolis – Wildes Berlin” im Museum für Naturkunde.

Landpartie in den Neuköllner Süden

Knapp 10 Kilometer sind es vom Maybachufer am nördlichsten Zipfel Neuköllns bis zum südlichsten Ende von Buckow. Dort, wo Berlin auf Brandenburg trifft, ist man immer noch in Neukölln, aber hier zeigt sich der Bezirk ländlich statt urban. Eine Facette, die viele Nord- Neuköllner nie sehen, einige aber wenigstens einmal im Jahr – wenn Bauer Mette auf seinem Feld an der Kreuzung Buckower Damm/Gerlinger Straße zum Buckower Strohballen- fest einlädt.

An diesem Wochenende ist es wieder soweit. Noch heute (ab 13 Uhr) und morgen (ab 10 Uhr) präsentiert sich die 16. Auflage des Strohballenfestes mit einer Mischung aus Rummel, musikalischem Bühnenprogramm und bäuerlichem Ambiente mit Kutsch- und Treckerfahrten, Westernreiten und Lassokünstlern. Gestern Nachmittag nach der Eröffnung des Festes war von letzte- rem allerdings noch nicht allzu viel zu se- hen: ein paar wenige Stände mit landwirt- schaftlichen Erzeug- nissen, Strohballen in Rollen und Quadern auf Anhängern, einige Ziegen zum Streicheln und vom strammen Westwind, der über das Feld blies, zerzauste Hühner.

Mehr als den Tieren machte die steife Brise jedoch denen zu schaffen, die Stellplätze für Marktstände und Zelte gemietet hatten, um dort  ihre Produkte zu verkaufen, Speis’

und Trank anzubieten oder bei kleineren Verletzungen und Unpässlichkeiten Erste Hilfe leisten zu können. “Wir hatten gerade alles dekoriert, als ein paar kräftige Böe kamen und alles wieder wegrissen”, erzählt eine Frau, die vor dem Gerippe ihres Marktstandes steht, an dem Silberschmuck verkauft werden sollte. Die Nachbarstände, die dem Wind ebenfalls zuviel Angriffsfläche geboten hatten, sehen nicht anders aus. “Wenn die uns keinen anderen Platz geben”, sagt sie enttäuscht, “können wir das hier total vergessen. Alles wieder aufzubauen, hat bei den Windverhältnissen überhaupt keinen Sinn.” Ein paar Meter weiter versuchen einige Leute verzweifelt, ein stabiles Zelt am Abheben zu hindern. Die aufblasbare Rutsche schräg gegenüber liegt aus Sicherheitsgründen platt am Boden, die auf den Tischen ausgelegten Getränkekarten flattern über den stoppeligen Acker, die Sitze des Kettenkarussells rumpeln gegeneinander, wenn es nicht gerade seine Runden dreht.

Der Besucher- strom hält sich am ersten Nachmittag des diesjährigen Stroh- ballenfestes (nicht zu verwechseln mit Popráci, dem Rixdorfer Strohballenrollen!) in Grenzen. “Viel Spaß macht’s ja auch nicht, wenn man immer Angst haben muss, dass einem was um die Ohren fliegt”, bedauert ein Fried- richshainer, der samt Familie zum x-ten Mal das Fest besucht. Bleibt die Hoffnung, dass heute und morgen mehr Menschen den Weg nach Buckow aufs Feld von Werner Mette finden – und dass der Wind nachlässt.

=ensa=

Betteln zwecklos!

hundesalon exquisit, christel balfanz, maybachufer neuköllnZweifelsohne – im Neu- köllner Reuterkiez hat sich in den letzten Jahren vieles verändert, mehr als in allen anderen Gegenden im Bezirk.  Doch davon, dass dort  nichts mehr so ist, wie es früher einmal war, kann trotzdem nicht die Rede sein – auch dank Christel Balfanz.

Der Hundesalon Exquisit am Maybachufer, den sie 1971 übernahm, ist seit eh und je die Adresse für bellende Vierbeiner, die die Haare schön haben wollen. Waschen, bürs- ten, schneiden, trimmen, fönen. Bei Christel Bal- fanz kriegt jeder Hund das gewünschte Styling. Wer es jedoch auf die Hartplastik-Hunde im Schaufenster abgesehen hat, ist bei ihr an der falschen Adresse: Die sind UNVERKÄUFLICH!, teilt ein Schild in der Auslage unmissverständlich mit. Auch daran hat sich nichts geändert.

=ensa=

Alles wegen Quentin: Heute kein Markt am Maybachufer!

An den Protesten vieler Anwohner liegt es nicht, dass sich heute ihr Wunsch nach einem markt- freien Sonnabend erfüllt. Das von ih- nen angestreng- te juristische Ver- fahren gegen den Neuköllner Stoff- Markt am Maybachufer läuft noch. Wesentlich rigo- roser ging da das aktuell über Berlin wabernde Tiefdruckgebiet Quentin vor: Aufgrund der Wetter- lage werde der Markt an diesem letzten Juli- Samstag nicht stattfinden, erfuhren Händler wie die Cremetörtchen-Manufaktur “Ben und Bellchen” ges- tern Abend von der Marktverwaltung Perske.  Was sie mit den frisch und eigens für den heutigen Neuköllner Markt angefertigten Leckereien machen sollen, erfuhren sie nicht.

=ensa=

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Zweckentfremdet

Der Rücken schmerzt, im Nacken ziept’s und die Sehnenscheiden zwacken: Mensch und statische Schreib- tischarbeit im 9-to-5-Rhythmus passen ein- fach nicht zusammen. Dass sich auch kurze Pausen nutzen lassen, um eine gewisse Fit- ness und Beweglichkeit zu erhalten, konnten ges- tern die Besucher des Wochenmarkts am Neu- köllner Maybachufer er- leben. Auf beeindruckende Weise zeigte eine Performerin, dass ein Schreibtisch durchaus  auch  zum Sportgerät  taugt.  Irritierte bis  bewundernde Blicke des Kollegi-

legiums dürften einem beim Nachturnen der Übungen verschiedener Schwie- rigkeitsgrade sicher sein. Zudem wirken sich die kleinen Lektionen positiv auf den Teamgeist aus, da sicher bei manchem eine Hilfestellung sehr willkommen ist.

=ensa=

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Bis zum Anschlag genervt

neuköllner stoff, maybachufer neuköllnAm Anfang waren es nur einige Anwohner des May- bachufers, die im Oktober letzten Jahres die Geburts- stunde des Neuköllner Stoff-Marktes mit großer Skepsis beäugten und um ihre samstägliche Ruhe fürchteten.

Doch im Laufe der Zeit wuchs die Zahl der Gegner des jüngsten Kindes aus der Schmiede der Markt- verwaltung Perske mehr und mehr. Inzwischen sind es über 100 Anwohner, die die Händler in die Wüste wünschen und nicht bereit sind, den Markttrubel vor der Haustür auch noch an einem dritten Wochentag (dienstags und freitags findet dort bereits der Türkenmarkt statt) hinzunehmen. “Wenn’s nicht anders geht, dann eben auf dem juristischen Weg”, kündigt eine Anwohnerin an und spricht damit für viele.

=ensa=

 

Ganz weit vorne

Noch gilt das Motto “Sehen und gesehen werden” am Richardplatz in Neukölln, der es beim Ranking der berlinweiten Mietpreisent- wicklung locker auf einen der Spitzenplätze schaffte. Rund 14,5 % mehr Netto- kaltmiete wurden im Ver- gleich zu 2009 von denen gefordert, die sich im letz- ten Jahr hier um eine freie Wohnung bewarben.  Nur am Maybachufer machten, auf Neukölln bezogen, die Mietpreise noch höhere Freudensprünge: Ein Plus von etwa 16,2 % wurde bei Neuvermietungen auf der schattigeren Seite des Landwehrkanals verlangt. Viel vom Richardplatz wird für viele Anrainer von Neuköllns historischem Ortskern demnächst aller- dings nicht mehr zu sehen sein, unabhängig vom Mietpreis.

=ensa=

Riechen, gucken, anfassen, schmecken: Stoffe für alle Sinne

Schillermarkt, Wochenmarkt am Karl-Marx-Platz, dazu noch der Wutzkyallee-Markt im Süden des Bezirks: Wer samstags in Neukölln gerne unter freiem Himmel Frisches kauft, kann sich über Auswahl nicht beklagen. Nun ist mit Neuköllner Stoff noch ein weiterer Markt dazu gekommen. Ein Wochenmarkt sei das aber nicht, sagt Jeanette Bacha von der Marktverwaltung Perske, die sämtliche Neuköllner Märkte unter ihrer Obhut hat: “Das typische Wochenmarkt-Angebot mit Obst und Gemüse wird es hier nicht geben.” Wöchentlich wird der neue Markt am Maybachufer dennoch stattfinden. Für ein Jahr, so Bacha, seien die Verträge mit dem Bezirk zunächst gemacht. Die mit den Händlern sind variabler.

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neuköllner stoff, maybachufer neukölln, kurzwarenÜber 130 waren es, die Samstag zwischen Kottbusser Brücke und Hobrechtstraße bei der Neuköllner Stoff-Premie-

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re ihre Waren anboten, und auf den ersten Metern machte der neue Markt seinem Namen wahrlich alle Ehre: Ein Stoffparadies tat sich auf. Stände mit Stoffballen unterschiedlichster Qualitäten, Farben und Muster reihten sich aneinander. Andere Händler präsentierten Kurzwaren in einer Vielfalt, die Hobby-Schneiderinnen wie auch Profi-Designer begeisterte. Reißverschlüsse in allen erdenklichen Farben und Längen, dazu Knöpfe, Borten, Bänder und Spitzen. “Phantastisch, diese Auswahl”, fand sogar eine, für die bereits die Ankündigung des Marktes ein Ärgernis gewesen war. Früher, erinnert sich die Anwohnerin, sei nur an Dienstagen und Freitagen wegen des Türkenmarkts alles dicht und das Parken vor der Haustür unmöglich gewesen. Nun müsse man also auch noch sonnabends unter den Unannehmlichkeiten leiden. “Das Ausschlafen”, sagt sie, “werden wir dann wohl auf die Sonntage verschieben müssen.”

neuköllner stoff, maybachufer neuköllnWer das Paradies der laufenden Meter vom Ballen hinter sich gelassen hat, landet im Designer-Abschnitt des Markts. Zwar sind nicht alle aus Neukölln, die Stücke ihrer Kollektio-

neuköllner stoff, maybachufer neuköllnneuköllner stoff, maybachufer neukölln

nen, Mütze, Hüte und Taschen an die Frau oder den Mann bringen wollen, doch das Motto Stoff ist allgegenwärtig. Unterschiedlich fällt der Zuspruch aus, den die Händler erleben: Am Stand von Thora Wietrek, die gefilzte Mappen, Buchhüllen, Taschen und Etuis verkauft, herrscht dichtes Gedränge. Ein paar Schritte weiter, am Stand einer Berliner Designerin, die originelle Mode für Frauen jenseits des Twen-Alters macht, ist es ruhiger. “Kleine Sachen wie Stulpen, Mützen und Schals gehen ganz gut”, bilanziert sie mittags, “Jacken und Mäntel aber bisher gar nicht.” Wenn Interessentinnen fragen, ob sie nächsten Samstag  neuköllner stoff, maybachufer neukölln, berliner senf-manufakturwieder da sei, sagt sie “Mal sehen”. Lohnen müsse sich das Rum- stehen schließlich auch.

Bei   den  Händler,  die  Stoffe  kulinarischer  Natur  anbieten,

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scheint sich das schon früh abzuzeichnen. Oblaten liegen bereit, um die exotischen Senfsorten der Berliner Senf-Manufaktur zu probieren, die gegenüber am Kreuz- berger Ufer des Landwehrkanals hergestellt werden. Wer es  süßer mag, kann nebenan Milchcremes und Fruchtaufstriche kosten. Schräg gegenüber am Dhani Masala-Stand darf vor dem Kauf oder auch nur aus purer Neugier an hochwertigen indischen Gewürzen geschnuppert neuköllner stoff, maybachufer neukölln, parfümölewerden, die in dekorativen Dosen stecken. Ein anderes olfaktorisches Erlebnis liefern Par- fümöle, die ein Schmuckhändler in großen Flacons präsentiert.

neuköllner stoff, maybachufer neuköllnEinzig die vermut- lich noch vom Türkenmarkt am Vortag stark fre- quentierten und schon bald überquellenden Mülleimer passten so gar nicht zur ansonsten gelungenen Premiere von Neuköllns neuem Markt.

=ensa=

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